Was mich antreibt

Meine lieben Leser,

ach Gott, ich hoffe es langweilt euch nicht, dass dieser Blog sich seit vielen Beiträgen immer und immer wieder um die gleichen Themen dreht. Angefangen hatte ich ja mit einem Allerlei aus allem, was mich eben so beschäftigt hat. Mittlerweile erscheint mir aber so vieles ganz und gar nichtig, tausendfach besprochen und irgendwie immer im Zusammenhang mit dem großen Ganzen. Also warum nicht gleich dort anfangen? Erfahrungsgemäß kommen auch wieder andere Zeiten, aber nun müsst ihr da erstmal durch. Etwas selbstzerstörerisch finde ich, dass man sich gar nicht genug mit diesen Fragen auseinandersetzen kann. Ich weiß, dass das längst nicht alle so sehen. Aber mich hat die Lust förmlich gepackt.

Es ist die Lust am Leben, die Lust an mir und die Lust an anderen Menschen. Ich genieße nichts so sehr wie meine Gedanken schweifen zu lassen und die Zeit dafür zu haben all meinen Fragen gehörig auf den Grund zu gehen. Immernoch will ich es wissen. Ich will jemand werden, dem ich selbst gern begegnet wäre. Ich will kein Leben führen, sondern mein Leben sein. Ich will keinen Träumen oder Vorstellungen von mir und dem, was ich tun müsste nachjagen, sondern gewiss sein, dass ich zu jeder Zeit und an jedem Ort goldrichtig bin.

Ich möchte dieser Erfüllung, die ich empfinde, wenn ich euch schreibe, wenn mich ein Mensch versteht, wenn all meine Lieben um mich sind, immer und immer wieder begegnen, bis ich nichts anderes mehr kenne. Ich möchte dieses Gefühl vor mir hertragen und es auf alle Widrigkeiten des Lebens antworten lassen. Ich möchte meine eigene Erfüllung werden. Und ich glaube, ich kann es schaffen.

Ich habe den Anstoß zu all dem verstanden und ihm damit einen Sinn gegeben. Für jeden gibt es diesen Anstoß, da bin ich sicher. Kein Grund zur Verzweiflung, aber ein Grund zum Zweifel. Daran, was Glück bedeutet, daran, was dafür nötig ist. Nichts als der Wille, glaube ich.

Eure Cali

6 thoughts on “Was mich antreibt

  1. Liebe Cali,

    was um alles in der Welt sollte mich hier langweilen??? Was könnte es denn schöneres und interessanteres geben als das?

    Cali, für mich bist Du bereits eine Person, der ich gern begegnet wäre. Einfach, weil Du bist. Du erinnerst mich an so vieles in mir selbst. Dinge, die ich genau so in mir hab, die ich mich früher aber nicht getraut hab. Und dann in den Jahren oft vergessen hab. Wenn ich etwas von Dir lese, weiß ich, daß alles gut und richtig und nichts vergeblich ist.

    Danke.

    sagt Kirstin

    • „Wenn ich etwas von Dir lese, weiß ich, daß alles gut und richtig und nichts vergeblich ist.“ Dadurch, dass du es dann weißt, bin auch ich mir einmal mehr sicher.

      Wir sind uns ja begegnet: Hier. Auf der Straße wären wir aneinander vorbeigelaufen. Unbemerkt. Und auch im Gespräch hätte es lang gedauert bis wir derartiges von uns preisgegeben hätten. Gut so, dass wir uns hier getroffen haben. Gut so.😉

  2. Du langweilst mich überhaupt nicht. Du bringst immer wieder schöne Themen. Gestern habe ich das Thema Glückskinder auf Arte gesehen. Sehr schöner Beitrag. Am Schluß hieß es, daß das Glück in uns ist und sonst nirgends. Wir müssen nicht außen suchen, sondern in uns selbst.

    • Am Schluß hieß es, daß das Glück in uns ist und sonst nirgends. Wir müssen nicht außen suchen, sondern in uns selbst.

      Wir müssen das Glücklichsein noch nicht mal in uns suchen. Wir müssen es nicht anstreben. Wir brauchen es einfach nur zuzulassen.

      Und wir steht es mit dem Unglücklichsein? Dem müssen wir nicht enfliehen. Auch das können wir einfach zulassen.

      Wenn wir das tun, erfahren wir, was Eckhart Tolle mit der Aussage meint:
      Jenseits von Glücklichsein und Unglücklichsein ist Frieden

      In diesem Frieden sind wir alle eins,
      Ralph

  3. Hi Cali,

    Du verwendest immer mal wieder die Formulierung „ich glaube“ – im obigen Beitrag zwei Mal.

    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, was Glauben ist; was es heißt, etwas oder
    an etwas zu glauben?

    Ich könnte jetzt selbst etwas dazu schreiben, aber ich möchte Dir nicht vorgreifen – vielleicht magst Du diesem Thema ja auch einen eigenen Beitrag widmen.

    In Liebe,
    Ralph

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