Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, schneller das clevere Nagetier

Meine lieben Leser,

dass immer die Dinge, die man am liebsten tut auf der fremdbestimmten Prioritätenliste ganz unten stehen müssen. Tse tse. Wenn ich mehr Freizeit hätte, würde ich euch viel öfter schreiben. Aber bald sind ja Semesterferien, dann geht es dem Blog hoffentlich wieder besser. Ich hoffe, bei euch ist alles fein und ihr genießt jeden Tag- mit oder ohne Schafskälte.

Ich bin derweil weiter auf Kurs, meine Seele rettet sich schließlich nicht von alleine.😀 Und: Ich färbe ab. In meinem unmittelbaren Umfeld beginnen sich Dinge zu regen, offene Worte werden gesprochen und das ein oder andere Mal über den zur genüge angestarrten Tellerrand geschaut. Andere schlafen immer noch tief und fest, aber das soll meinen Enthusiasmus nicht stoppen, denn meine eigentliche Baustelle bin und bleibe ich selbst.

Jeden Tag überliste ich mich und tüfftele an neuen Ideen mir meine jahrelang antrainierten Verhaltensweisen auszutreiben. Dabei geht es nicht nur um die generelle „Bewusstseinserweiterung“, wenn man so will, sondern um eine generell gesündere Lebensweise, die im Einklang mit sich selbst, anderen Menschen und der Natur steht.

Wie ihr wisst trinke ich Kaffee für mein Leben gern. An einem langen Unitag bringe ich es manches Mal auf drei Tassen, räusper, Becher am Tag. Das ist nicht nur magenunfreundlich, sondern auch eine absolute Umweltsünde. Also habe ich einen Thermosbecher gekauft, in den ich mir nun das braune Gold abfülle. Daran, dass ich generell weniger davon konsumiere, kann ich nur mit einem starken Willen arbeiten. Habe ich den Becher Zuhause vergessen, gibt es keinen Kaffee- das schmerzt und am nächsten Tag steht er als Erstes im Flur.

Weiterhin hat die Obstschale einen neuen Platz gefunden: Sie steht jetzt auf dem Fernsehtisch, über den man gezwungenermaßen jeden Tag sieht will man sich den Schund reinziehen, den die „Journalisten“ jeden Tag so hingebungsvoll aus der Schlammgrube der Menschheit pumpen. Viel öfter schneide ich Birnen, Honigmelonen und Äpfel auf, wenn sie im Sichtfeld stören oder das Programm nicht mehr auszuhalten ist. Im Übrigen verzichte ich mittlerweile auch auf die dünne Plastiktüte, in der man Obst aus dem Supermarkt trägt. Das Zeug hat ’ne Schale, die man waschen kann.

Ich versuche mehr Wasser zu trinken, kaufe nur noch fluoridfreie Zahnpasta (sauteuer, aber sicher ist sicher) und kein Blatt wandert mehr einseitig bedruckt in den Müll, dafür die Sonnencreme**. Dieser ganze Wandlungsprozess ist mühseelig und man macht sich damit wahrlich nicht nur Freunde. Aber es muss sein, jeder klitzekleine Schritt ist es wert.

Es ist ein unbeschreiblich befreiendes Gefühl, wenn man spürt, dass sich etwas in einem regt, weil man in die richtige Richtung geht. Streitereien mit meinem Partner fallen kürzer aus, weil wir an unserer Kommunikation arbeiten und an unseren Betrachtungsweisen, ich fühle mich seltener persönlich verletzt, ich gebe weniger Geld aus, ich denke weniger über Nichtigkeiten nach und rege mich weniger auf, ich schätze, was ich besitzte…es wird.

Und damit das so bleibt muss sich euer Eichhörnchen jetzt wieder an die Arbeit machen und wünscht euch noch einen wunderschönen Abend!

** Den Hinweis hatte ich von Ralph erhalten. Ich habe etliche Quellen aufgetan, die insgesamt sehr seriöse waren: Die meisten Sonnencremes sind tatsächlich hautkrebserregend. Tja. Was sagt man dazu?

P.S.: Ich habe gesehen, dass der Blog ganz unerwartet in den letzten Tagen einige neue Follower erhalten hat. Darüber freue ich mich sehr und heiße euch hiermit herzlich willkommen!

8 thoughts on “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, schneller das clevere Nagetier

    • Liebe Mascha, google das Thema mal einfach. Ich will mich hier nicht zu irgendwelchen Quellen bekennen. Du wirst eine Menge dazu finden. Viele Grüße, Cali

    • Liebe Kirstin, ja man muss einfach anfangen und einen Schritt vor den anderen setzen. Anders geht es eben nicht. Viele Grüße an dich!

  1. Hallo, kleines Eichhörnchen. Es ist toll, was du dir alles vorgenommen hast und wie du es umsetzt. Gewohnheiten zu verändern ist wohl eies der schwierigsten Dinge, die es gibt. Ich wünsche dir ganz viel Glück dabei. Und das mit der Sonnencreme interessiert mich auch…:/ Hast du irgendwo mehr Informationen darüber?

    • Hallo Kiyachan, bei der Sonnencreme ist es wie mit dem Fluorid-google das einfach mal! Da findest du ganz viel zu. Ja, Gewohnheiten zu ändern ist ein wahrer Kraftakt, aber das weißt du ja selbst. Du bist ja auch unterwegs auf neuen Pfaden.😉

  2. Du machst das super – ich werde mir ein Beispiel nehmen (manches mache ich schon länger, z.B. Kaffee trinken nur noch zwei Tassen am Tag aus Tassen oder Thermosbecher). Das mit dem Obst klappt momentan nicht ganz so gut – aber das wird wieder. Danke auch für den Sonnencremetipp, ich selbst brauche kaum welche, aber das Enkelkind und da sollte man besonders auf der Hut sein.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag, liebes Eichhörnchen Cali
    Regina

    • Liebe Regina, gegen das Sonnencremeproblem hilft wohl am ehesten und auch am logischsten einfach die Meidung der Mittagssonne und ansonsten das langsame Bräunen. Kinder dürfen in der Sonne spielen, aber eben mit Mütze und T-Shirt oder unter dem Sonnenschirm. Dann braucht man auch keine Sonnencreme und geht trotzdem kein Risiko ein. Es freut mich, dass du auch so bemüht bist! Viele Grüße an dich, Cali

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