Ein Sturm zieht auf

Meine lieben Leser,

so allmählich wird es eng in Europa. Die Zukunftsprognosen für den Euro sind düster, was genau passieren wird bleibt ungewiss.

Immer häufiger erklingen kritische Stimmen und warnen. Erst heute hat sich der Vorstand des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) Keitel zu Wort gemeldet. Alles sei daran zu setzen den Euro zu retten, denn die Folgen seines Untergangs wären unkalkulierbar.

Doch was genau bedeutet das für uns, die in ihrer Bürger-Komfort-Zone sitzen, im Alltag unberührt vom europäischen Geschehen? Zu Gleichgültigkeit, Naivität und blindes Vertrauen verleitet muss uns klar werden, dass wir eine viel größere Verantwortung tragen als wir glauben. Jeder einzelne von uns.

Mentale Vorbereitung auf eine neue Situation, auf eine Herausforderung, deren Ausmaß bis zu ihrem Eintreten unbestimmt bleibt, ist das A und O. Von niemandem wird abverlangt hochkomplizierte wirtschaftliche Prozesse zu durchdringen und all diese Vorgänge zu verstehen und doch führt kein Weg daran vorbei sich von allzu einfachen Erklärungen abzuwenden.

Sollte der Euro und mit ihm Europa in eine Lage der völligen Neuorientierung kommen, wäre das Schlimmste der sofortige Reflex zur Schuldzuweisung. Weder Griechenland, noch Angela Merkel oder irgendwelche politischen Parteien bzw. Strömungen sind für die aktuelle Misere schuldbar zu machen. Die Frage nach einer Systemkrise sollte durchaus in Erwägung gezogen werden.

Feststeht, dass die europäische Schuldenkrise Gefahren birgt, die jeder Einzelne von uns kennen sollte. Das Klammern an Parolen und kleinkarierten Denkweisen ist schon jetzt schlimm, im Fall der Katastrophe wäre es fatal. „Keine Panik“ ist die Devise.

An einer Krise des Geldes darf die Menschlichkeit nicht scheitern. Viel eher sollte sie blühen. Und dafür Sorge tragen du und ich!

In Liebe und Hoffnung,

Eure Cali

12 thoughts on “Ein Sturm zieht auf

  1. Es betrifft ja nicht nur Europa, Amerika ist schon lange am crashen und das Land steht am Abgrund, China schleudert es derzeit ebenso. Es zeigt uns nur, dass es so nicht weitergeht und dass die Menschen, das Volk eben aufwachen müssen und reagieren, selber aktiv werden und aus diesen Fehlern lernen.
    Nicht mehr alles nur der Politik und überlassen, sondern gemeinsam Verantwortung für alles übernehmen.
    Darauf geht es hinaus, auf Klarheit und Transparenz in allen und eine Regierung die wirklich für das Volk und gemeinsam mit ihm regiert, zum Wohle für alle. Wir werden es schon lernen.

    • Da hast du absolut recht. Ich habe wirklich meine Bedenken. Die Situation ist große Chance und Gefahr gleichzeitig. Wie es ausgeht liegt an uns. Wenn die Zeit reif ist, wird sich hoffentlich alles zum Guten wenden.

  2. Ganz genau so ist es …. wir schaffen das schon, es erwachen ja täglich mehr Menschen, auch wenn nicht so offensichtlich ist.

  3. Pingback: Regenschirm, Sonnenschirm, Rettungsschirm, Ebbe und Flut « Sweetkoffie's Blog – Leben live

  4. So sehe ich das auch, liebe Cali. Gemeinsam werden wir das schaffen. Schließlich hat die Menschheit doch so einiges schon überstanden. Außerdem kann man das vielleicht als eine neue Chance sehen, den Beginn von etwas Neuem…

    • Ja, man sollte es sogar als neue Chance sehen. Und sie dann auch nutzen und sich nicht wie so oft in Streitereien und Rechthabereien verlieren. Viele Grüße an dich, Cali

  5. Und etwas – zumindest für mich – sehr interessanter Lesestoff:

    Die Wiederentdeckung der Demut (2. Fassung, Februar 2012)
    http://www.domokos-kracht.eu/marcus/demut.pdf

    Auch lesenswert als Beispiele der vielfachen Denkfehler in der „Wirtschafts“-Diskussion:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-baukredite-stehen-oft-auf-wackeligen-fundamenten-11787054.html

    Und Prof. Wenger zu den Auswirkungen der Kurzsichtpolitiken:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/im-gespraech-ekkehard-wenger-sparer-verkruemelt-euch-oder-verprasst-eure-habe-11787332.html

    Und natürlich „Das gelbe Forum“ mit seinen vielen Beiträgen zur aktuellen Politik und Wirtschaftslage.

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