Bewusst-handeln,-leben,-sein

BewusstseinstorSo richtig fing mein Selbstfindungstripp eigentlich erst mit diesem Blog an. Vor etwa 1 1/2 Jahren. Seitdem hat sich viel getan. Am Anfang haben mich meine eigenen Ansprüche überfordert. Ich wollte etwas für mich und andere ändern. Aber das ist gar nicht so leicht im Alltag, wo das kaum jemand ernst nimmt und etwas verändern auch immer „querlaufen“ bedeutet. Ich fand es echt anstrengend. Bio kaufen- ja, aber mit Bafög? Meine dämlichen Nachbarn lieben? Mich selbst lieben, mit all meinen Fehlern in der Vergangenheit?

Heute will ich immer noch oft zwei Stufen auf einmal nehmen. Doch immer öfter werde ich mir darüber klar, dass ein stabiler Wandel langsam, seeeeehr langsam verläuft. Es sind die berühmten Tropfen, die das Fass füllen und es zum Überlaufen bringen.

Wenn ich heute in meinen Kühlschrank gucke, dann gibt es da fast nur noch Produkte, deren Kauf ich vertreten kann. Ich habe viel im Laufe der Zeit über Lebensmittel gelernt und „lese“ mich quer durch den Supermarkt. Die Inhaltsstoffe entscheiden, nicht das Bio-Siegel. Denn auch hier wird viel Schindluder betrieben. So erwarte ich z.B. keine „natürlichen Aromen“ im Bio-Joghurt und doch sind sie oft enthalten. Ich verstehe unter bewusst leben meinen eigenen Kopf einsetzen. Und wenn man das tut, kann man auch (angemssen) günstig gut essen und trinken.

Das Gleiche ist es mit dem Essen von Fleisch. Ich würde mir wünschen, dass jeder, der sich dieser Tage das Schweinenackensteak auf den Grill schmeißt kurz darüber nachdenkt, dass „Fleisch“ nicht an Bäumen wächst. Und ob er vertreten kann, dass es der Körper eines Tieres ist. Ich habe nichts dagegen, wenn man Fleisch isst. Ich habe ja selbst erst vor kurzer Zeit aufgehört. Aber was ich nicht verstehe sind Sprüche, wie dieser: „Können wir bitte aufhören über Schweineschlachtung zu reden? Sonst kann ich das nicht essen.“ Dann sollte man den Arsch in der Hose haben und es lassen.

Verantwortung übernehmen ist ein Prozess, der sehr wohl anfängt bei der Tüte, die man mehrfach verwendet und dem Lächeln auf der Straße. Das sind klitzekleine Sachen, aber sie sind der Grundstein. Und diese Dinge sind nicht unwichtig. Sie sind, was es bedeutet, zu leben.

Überlegt euch, wie weit ihr in einem Jahr schon wärt, wenn ihr heute angefangen hättet.

In Liebe,

eure Cali

4 thoughts on “Bewusst-handeln,-leben,-sein

  1. Ja, diese Dinge, wie Verantwortung übernehmen, wenn auch mit kleinen Schritten, sind das, was es bedeutet, zu leben. Das hast Du schön gesagt.
    LG Tom

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